Montag, 24. Juli 2017

BE HAPPY BUT HOW | KOLUMNE


Hey ihr Lieben, heute melde ich mich wieder aus den Einöden des Alltags und wollte mal sehen, ob ihr dieses Gefühl auch kennt: Eigentlich läuft fast alles nach Plan in deinem Leben, aber trotzdem fragst du dich immer wieder, ob du wirklich glücklich und zufrieden mit dir und dem was du tust bist. Ich habe meine Schule abgeschlossen, schon einige Eindrücke des Berufslebens miterleben können und habe (glaube ich) die Richtung gefunden, die ich später beruflich einschlagen möchte. Ich liebe meine Familie, habe tolle Freunde und ich liebe den Ort an dem ich wohne. Aber bin ich wirklich glücklich? Ich gebe auf jeden Fall mein bestes. Bedeutet Glück alles zu haben was man braucht? Bedeutet Glück die Dinge so zu nehmen, wie sie sind und das beste aus ihnen zu machen? Bin ich glücklich, wenn ich etwas finde, dass mich erfüllt und mich fit hält? Zum Beispiel eine neue Sportart? Oder muss ich erst etwas erreichen, um Ergebnisse zu sehen, auf die ich stolz sein kann? Ich würde gerne reisen, kann ich aber gerade nicht aus verschiedenen Gründen. Ich finde es nicht schlimm, denn ich weiß, dass die Zeit kommen wird, in der ich mich am Strand einer einsamen Insel sonne oder eine große Metropole besuche, in der ich neue Kulturen entdecke und tolle Menschen kennenlerne. Und ich weiß, it's worth waiting for. Ich freue mich auf das Unileben, und frage mich, wie wohl mein Alltag als Studentin aussehen wird. Ich freue mich darauf, neues zu lernen, mich weiterzubilden. Ich möchte neue Sprachen lernen, denn ich weiß, das macht mich glücklich. Ich mag viele verschiedene Gerichte ausprobieren, noch mehr kochen und backen. Und damit ich nichts vergesse, schreibe ich es auf oder mache Listen, z.B. auf Pinterest. Da halte ich alles fest, damit ich meine Träume und Inspirationen nicht aus den Augen verliere. Ich glaube das ist das wichtigste: Es ist ja normal, das ich noch nicht mit mir und dem Leben komplett zufrieden bin, ich bin ja auch noch nicht so alt. Aber seine Träume darf man nicht aus dem Auge verlieren, denn in deinem Leben wirst du einem nach dem anderen abarbeiten können. Und für den Moment, passts so wie es ist. Und ich glaube ich bin in vielen Momenten schon ein sehr glücklicher Mensch :) 
Na, versteht ihr was ich meine?
Mit ganz viel Liebe,
Michele


Montag, 12. Juni 2017

GO YOUR WAY, GIRL | KOLUMNE


Hey ihr Lieben, heute habe ich mir überlegt eine neue Kathegorie auf dem Blog zu gründen. Und zwar eine Art Kolumne, in der ich euch kurz und knapp ein paar meiner Gedanken zu einem Thema, das mich grad beschäftigt oder zu einem aktuellem Ereignis zusammenfasse. Wie ich darauf gekommen bin? Durch ein Thema das gerade echt überall aufgegriffen wird: Frauenpower, die medienübergreifende Überschwemmung der feministischen Bewegung oder einfach nur von Frauen oder Mädels überbrachte Statements sieht man überall! Egal ob im Fashionbereich auf T-Shirts mit Schriftzügen wie "We all should be Feminists" oder "I am Woman" oder "GRLPWR", langen intensiven Blogbeiträgen über das Frauen-Dasein oder auch in Filmen oder TV-Sendungen ist dieses Thema auch ganz weit oben. Das hört sich jetzt sehr überzogen an, aber nein, ich find's echt cool. Warum denn nicht? Das einzige was komisch an diesem 2017 Phänomen ist ist, das es ja so etwas Besonderes ist, wenn man ein solches Shirt trägt und das Thema soo krass in den Medien aufgebauscht wird. Denn eigentlich sollte das ja selbstverständlich sein. Man könnte denken, in einem Zeitalter in dem wir uns befinden, wo es viele Frauen schon zu großen Sachen gebracht haben, wäre die Frau schon gleichberechtigt in festen Fußstapfen etabliert. Aber nein, so selbstverständlich ist das leider gar nicht. Deswegen Girls, go for it und macht weiter so. Zeigt ruhig was wir für ein krasses Geschlecht sind und das wirs drauf haben! Welches aktuelle Ereignis mich noch dazu gebracht hat: Ich habe vorletzte Woche als ich krank zuhause auf der Couch lag nach einer neuen Serie auf Netflix gesucht und bin dabei auf Girlboss gestoßen. Ich kannte sie schon so vom Hören her und von den ganzen Blogger-Events als die Staffel rausgekommen ist, aber ich hab mir nichts besonderes dabei gedacht. Aber schon nach der ersten Folge hat mich der quirlige Charakter der Sophia mitgerissen, und ich wollte umbedingt wissen wie's weiter geht. Im Groben und Ganzen ist die Netflix-Serie eine Verfilmung des Bestseller-Romans von Sophia Amoruso, in dem sie beschreibt, wie aus einem kleinem Mädchen ohne Job und Geld eine riesen Geschäftsfrau geworden ist. Durch den Verkauf von Vintage Klamotten auf Ebay erkennt Sophia ihr Potential und eröffnet nach einigen Höhen und Tiefen ihren eigenen Onlineshop Nastygal. Die Geschichte ist sehr mitreissend, und bei Folgen, die knapp 25 min dauern kann man ja nicht nein sagen :) Da muss ich mir mit meinem semi-erfolgreichem Ebay Verkäufen wohl noch ein bisschen anstrengen ;) Da hat die Serie ne gute Botschaft: nicht so schnell aufgeben, denn irgendwann wirds schon so klappen wie du es gerne hättest, wenn du nur dran bleibst. Also, wenn ihr Zeit habt, dann schaut doch mal rein, ich warte solange auf die Zweite Staffel, hehe. Was sonst so grad ansteht? Arbeiten und auf die Bestätigung der Uni warten, und ab und zu die schönen Sonnenstrahlen genießen :)

Einen tollen Start in die Woche,
eure Michele


Dienstag, 23. Mai 2017

BLUMEN FÜR DIE LIEBE | DIY


Leicht verspätet trudelt heute mein DIY vom Muttertag ein. Dieses Jahr war ich besonders crafty und habe etwas Kleines Feines aus Holz und Glas gebaut: ein Blumen-Wandbild. Inspiriert wurde ich durch ein Bild, dass ich auf Pinterest gefunden habe, das fand ich einfach so toll und ich dachte mir "Das kann doch nicht so schwer sein, das probier ich mal". Die Holzlatten kann man dazu entweder im Baumarkt kaufen oder so wie ich (Wir haben einen Holzofen, die Bretter oben sind Teile einer alten Palette) aus vorhandenem altem Holz etwas neues zaubern. Die Anzahl und Länge der Bretter kann jeder für sich selbst bestimmen. Ich habe sie dann erstmal ordentlich abgeschliffen, abgestaubt und mit ner verdünnten Holzlasur (Baumarkt) angestrichen. Das musste dann erstmal über Nacht trocknen, dannach gings ans zusammen schrauben. Mit ein paar Querstreben und ner Hand voll Schrauben wurde alles fixiert, oben habe ich noch zwei Ösen befestigt, damit man das ganze aufhängen kann. Als Glässchen habe ich vier Babyglässchen und ein Marmeladenglas benutzt, einfach das, was ich grad da hatte. Die habe ich mit Schlauchbindern ausm Baumarkt am Holz befestigt - et voila: Wasser rein, Blumen rein = fertisch <3 Ein süßes Kunstwerk, womit ich einen ganz besonderen Benschen ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubern konnte. Und das ist doch das, was am meisten zählt :)

Ich hoffe ich konnte euch ein wenig inspirieren, 
schönen Abend meine Lieben,
Michele







Freitag, 5. Mai 2017

MEMORIES FROM BACK THEN


Heute kommt ein kleiner Bericht über ein neues Teil in meiner Living Area in meinem (derzeit) Krankenzimmer. Ich liebe es ja Bilder zu machen, oder alte Bilder anzuschauen, aber kennt ihr es, wenn ihr einen Urlaub/ eine Reise immer mit genau einem Bild verbindet? Manchmal sind es auch viele, aber eine kleine Hand voll sind sozusagen die Juwelen der Kamera :) So ist das zumindest bei mir. 
Mein Papa hat dieses Bild gemacht, als wir 2015 an der amerikanischen Ostküste Urlaub gemacht haben und ich liebe es einfach. Manche mögen sagen es ist zu düster, aber ich finde die Atmosphäre toll <3 Auf jeden Fall ist mir dieses Bild seit dem in Erinnerung geblieben, und seit dem wollte ich dieses Bild irgendwo in unserem Haus aufhängen. Irgendwie ist dieser Gedanke dann aber ganz oft zwischen all den Flausen im Kopf verloren gegangen und kam durch Zufall beim scrollen durch meinen Instagram Feed vor einer Woche wieder zum Vorschein. 


 


Undzwar, als ich auf die Seite von Saal Digital gekommen bin, die schöne Prints auf den verschiedensten Materialien verewigen. Deswegen nutzte ich die Chance und setzte endlich mal in die Tat um was ich mir vor zwei Jahren in den Kopf gesetzt habe. 
Bestellt habe ich eine Fotoleinwand in der Größe 30x45cm, den Print kann man ganz leicht über ein kostenloses Programm der Website designen. Die Bestellung ist nach drei Werktagen bei mir zu hause angekommen, war also relativ schnell für einen Fotodienst. Die Leinwand war ordentlich eingepackt und hat auch so vom Material eine gute Habtische Qualität. Bei den Farben hätte ich mir ein bisschen mehr Tiefe erhofft, aber da lag das Problem eher bei der Dunkelheit des Bildes glaube ich. Und die Leinen selbst fühlen sich schön an, sind aber für meinen Geschmack ein bisschen zu breit, sodass beim nahen Betrachten des Bildes ein pixelartiger Eindruck entsteht. Alles in einem bin ich aber sehr zufrieden, und freue mich auf eine Erinnerung mehr an meiner Wand - Denn davon kann es nie genug geben!

Liebe Grüße, Michele

Mittwoch, 26. April 2017

A GLIMPSE OF MAGIC, BELLA VENEZIA TRAVEL DIARY

Ciao ihr Lieben,

heute kommt der dritte und letzte Teil meines Venedig Reisetagebuchs. Nachdem wir die berühmten und eher bekannteren Spots in Venedig und die dazugehörigen Sehenswürdigkeiten an Tag 1 und 2 schon besucht haben, an Tag 3 dann die Inseln in der Umgebung von Venedig erkundet haben, waren wir an den letzten beiden Tagen unserer Städtereise ein bisschen in den gemütlicher unterwegs. Am Mittwoch Morgen sind wir wieder ein bisschen früher aufgestanden, um die letzten Stunden unseres Vaporetto Tickets zu nutzen und sind zum Rialtomarkt gefahren. Dort haben wir viel frisches Obst und Gemüse und Fisch gekauft, womit wir uns ein super leckeres Abendessen zauberten. Ich bin so begeistert von den italienischen Märkten, denn die Auswahl ist so groß, die Lebensmittel sind sehr frisch und günstig und die Verkäufer sind super nett :) Nachdem das Essen im Apartment verstaut war, sind wir Richtung Stadtteil Castello gelaufen, das nach einiger Recherche und auch auf Empfehlung unseres AirBnB Vermieters umbedingt erkundet werden musste. 
Etwas, dass ich zuhause auf Pinterest schon gesehen habe, und was ein totaler Geheimtip abseits der ganzen Touristen war: der Buchladen Aqua Alta.



Dieser Buchladen... Hach der war einfach so toll. Von Außen erst ein wenig unscheinbar, doch wenn man eintritt wird man sofort wie von einem Zauber umgeben. Ich muss ja sagen, ich bin nicht der größte Bücherwurm, aber dort war es einfach so inspirierend, es gab so viele Bücher: aufeinander, nebeneinander, in einer Gondel gestapelt und das Highlight: eine Treppe aus alten Büchern, die zu einer kleinen Erhöhung führt, die einen sehr süßen Ausblick auf einen kleinen Kanal hat. Die meisten Bücher waren zwar auf Italienisch, aber es gibt zum Beispiel auch Bildbände, alte Plakate, alte Postkarten, Notitzbücher, Lesezeichen... Ich habe mir auch was kleines mitgenommen, das zeige ich euch aber in einem extra Post :) Ah, und falls ihr Katzen liebt, seid ihr dort auch gut aufgehoben, denn diese sind dort die wahren Hüter der Bücher :P


Dann sind wir einfach durch die kleinen Gassen gebummelt, haben Pizza gegessen (kleiner Exkurs: auf Venedig gibt es keine normalen Pizzas, oder wie wir es zumindest von einer italienischen Stadt erwarten würden. Das ist so, weil auf Venedig aufgrund der großen Hitze keine Holzöfen erlaubt sind. Aber eine echt leckere Pizza findet ihr bei Chip Chiap) und haben einen Blick in die kleinen Läden geworfen. Zwischendurch gibt' dann auch immerwieder mal ein Eis, das muss sein.



An der 'Spitze' von Venedig findet man einen der wenigern Parks der Insel. Er trägt den Namen Giardini Publici und ist ein super Platz für ein kleines Picknick oder um einfach mal runter zu kommen und sich in der italienischien Sonne zu entspannen. Weiter hinten befinden sich noch die Pavillions der Biennale di Venezia, die wir aber nicht so gut sehen konnten, da das Gebiet rundrum abgesperrt haben.





Am letzten Tag mussten wir vormittags auschecken und dann sind wir mit unserem Gepäck zum Bahnhof gefahren. Dort gab es einen Service, bei dem man für 6-7 € sein Gepäck abgeben kann, das war super, da wir so die Hände bis zum Abend noch frei hatten. Für die letzten Stunden stand Cannaregio auf dem Programm. Dieses Virtel ist bekannt als das jüdische Viertel von Venedig. Es gibt eine Synagoge und jüdische Museen, und auch sonst ist das Viertel eher ruhiger. Hier wohnen viele Bewohner von Venedigs, Hotels findet man hier eher weniger. Am Ende haben wir noch in einem kleinem süßem Restaurant Pasta gegessen, bevor es um 21 Uhr mit dem Zug wieder ab nach München ging :) 

Dieser Urlaub war echt schön, ich habe einen sehr hübschen neuen Fleck von Europa gesehen und hatte eine super Zeit mit meinen Mädels! 
Also, wenn du Venedig noch nicht gesehen hast, GO FOR IT!

Liebe Grüße, Michele

Samstag, 15. April 2017

THE BEAUTY OF COLOUR, VENEZIA DIARY


Heute verschaffe ich euch einen kleinen Eindruck über das wunderschöne Umland von Venedig. Schon bevor wir in Venedig waren, habe ich mir fest vorgenommen mit meinen Mädels die tollen bunten Häuser von den ganzen Bildern die man auf Pinterest und Co. findet zu besuchen. Und da die umliegenden Inseln mit unserem Vaporetto-Pass gut erreicht werden konnten, haben wir einen ganzen Tag für die drei Inseln Murano, Burano und Torchetto eingeplant :) 

Zuerst fuhren wir nach Murano, die Insel mit der geringsten Entfernung zu Venedig, ca. 15 Minuten schätze ich. Murano ist als Glasbläßerinsel bekannt, und der Name ist Programm. Auf der Insel befinden sich lauter kleine Geschäfte, die Glasfiguren aus eigener Produktion verkaufen. Echtes Murano Glas. Wenn man Glück hat kann man sogar einen Blick in die Fertigung erhaschen, wenn direkt neben/ im Laden die Glasöfen stehen. Das zu sehen war toll, echt super faszinierend wie aus einem Klumpen Glas so etwas Filigranes wie ein Pferd entstehen kann. Allerdings ist die große Fabrikhalle in der Nähe der Vaporettostation nicht zu emphelen, ist zwar kostenlos, aber nur für Touristen ausgelegt, wirkt ein bisschen unauthentisch. Alles in einem aber schon sehenswert :)



Dann gings weiter nach Burano, meine große Liebe.


Wenn du traurig bist, dann mache einen Ausflug auf diese tolle tolle Insel und du bekommst dein Lächeln nicht mehr aus dem Gesicht. Jedes, wirklich JEDES Haus ist in einer anderen Farbe gestrichen, und so schöne kräftige, ausrucksstarke Farben, wie man es in Deutschlands Straßen nirgendwo findet. Und das schöne ist, das die Häuser noch so gut wie alle bewohnt sind. Einfach richtig schön, dort durch die Gassen zu schlendern und die Sonnenstrahlen zu genießen. Dort haben wir gefühlt auch ein Drittel aller Bilder unseres Aufenthaltes gemacht, weil man am Liebsten jedes Eck für sich festhalten möchte. Schaut euch einfach die Bilder an, die sprechen mehr als tausend Worte <3





Die letzte Station für diesen Tag war Torchetto. Eine kleine friedliche Insel, knapp neben Burano gelegen. Von der Bebauung her das komplette Gegenstück zu allen anderen Inseln. Auf Torchtetto wohnt kaum jemand, die Landschaft ähnelt den Landstrichen in der Toskana. Viele Gräser und Bäume zieren die Gegend, und eine ungewohnte friedliche Ruhe umgiebt einen. Das war ganz ungewohnt für uns, aber auch sehr schön und entspannend. Einige alte Gebäude gibt es auch zu sehen, wie z.B. zwei Kirchen, die unter anderem zu einem Kloster gehörten und der Stuhl des Attila, auf den man sich auch mal setzten kann.  An einem kleinen Kanal hinter der Kirche haben wir dann erstmal schön den Tag ausklingen lassen, bevor wir dann eines der letzten Vaporetti genommen haben um wieder nach Venedig zurück zu schippern.




Liebe Grüße,
Michele

Montag, 10. April 2017

CHIAO BELLA VENEZIA

Chiao aus bella Italia! Wie im letzten Post angekündigt, war ich mal wieder reisemäßig unterwegs. Eine Woche Venedig stand vor der Türe :) Mit meinen Mädels gings mit dem Nachtzug am Samstag Abend von München aus nach Venezia di Santa Lucia. Angekommen sind wir morgens um ca. halb neun, wirklich schlafen konnte ich im Zug nicht so. Das war aber nicht schlimm, der Charme und das Wetter in Venedig haben das gleich wieder gut gemacht :) Dort angekommen haben wir uns dann erstmal eine Vaporettokarte gekauft, die für 3 Tage gilt. Diese haben wir uns ausgesucht, weil wir als unter 26 (glaub ich) Jährige einen Rabatt bekommen haben, da hat das Ticket dann nur noch 28 € gekostet. Mit diesem Ticket konnte man dann überall hin kommen, rund um und in Venedig, das war ja auf jeden Fall super praktisch.

Zur Info: Ein Vaporetto ist so ne Art Wasserbus, die öffentlichen Verkehrsmittel Venedigs. Zusätzlich zu denen gibt es noch Traghettos (Gondeln nur zum Überqueren des Canale Grande), Gondeln, und Wassertaxen.

Ausblick von der Rialtobrücke
Vom Bahnhof aus sind wir dann zwei Vaporetto Stationen gelaufen, weil wir früh dran waren und uns schonmal ein bisschen umsehen wollten. Dann sind wir Boot gefahren, bis nach San Marco, wo wir auf den Vermieter unseres AirBnB Apartments gewarten haben. Die Lage war echt Top, und Federico hat uns ganz ganz viele Tipps gegeben, welche Viertel toll sind, welche Restaurants toll sind, wo es die besten Eisdielen Venedigs gibt und wie man am besten die Tourigruppen umgehen kann.
Das Wetter ist dann leider ein bisschen gekippt, und es hat angefangen zu nieseln. Da wir aber noch einen halben Tag vor uns hatten, haben wir beschlossen ein paar Sights zu besichtigen, die nicht im Freien waren. Im Viertel Dorsuduro (Studentenviertel) sind wir in die Kunstsammlung von Peggy Guggenheim gegangen, die hunderte Werke verschiedener Künstler beinhaltet, die größtenteils sehr modern und abstrakt sind. (Eintritt: 9€)
Dannach gings noch in die Kirche Santa Maria della Salute, die wie ich finde eine der schönsten Kirchen Venedigs ist. Ein Blick nach innen ist es auf jeden Fall wert.



 




Am ersten Tag gings dann nach dem Essen relativ früh ins Bett, da es an Tag 2 früh losgehen sollte. Wir wollten zum Markusplatz, noch bevor die ganzen Tourigruppen kamen. Also standen wir ca. um 8 auf und liefen von unserer Wohnung ca. 10 min zum Markusplatz. Dort war es noch ziemlich leer, sodass wir schonmal ein paar schöne Fotos schießen konnten.Wenn man schon mal in Venedig ist, dann ist es ja schon quasi Pflicht, den Dogenpalast und den Markusdom zu besichtigen. Doch leider war ich davon ziemlich entäuscht, muss ich sagen. Im Dogenpalast ist der Eintritt total überteuert, 19€ ohne Studentenausweis (mit waren es 12€). Drinnen war alles sehr pompös, die Decken waren reichlich mit Gold und vielen Gemälden bestückt, das war schon sehr beeindruckend. Vom Hauptgebäude gings dann noch über die Seufzerbrücke zum altem Gefängnisbau. Dort haben wir uns dann verlaufen :P Das war schon witzig. Der Innenhof und die Außenfassade haben mir am besten gefallen. Dort gab es so eine tolle Treppe und einen Säulengang, wo man superschöne Hochzeitsbilder machen könnte, gaanz theoretisch. Irgendwann. Um dannach in den Markusdom reinzukommen, musste man zuerst in einer kleinen Seitenstraße seinen Rucksack und große Taschen abgeben (kostenlos). Der Eintritt war auch kostenlos, aber innen angekommen, gab es einen Rundgang, durch den man mit den ganzen anderen Besuchern durchgeschleust wurde. Die Architektur war schön, doch wie ich finde, bei den vielen tollen kleineren Kirchen nichts besonderes mehr. Die Seitenbereiche konnte man dann doch nur gegen Eintritt genauer ansehen, was ich aber für ein bisschen überflüssig halte. Von außen wiederum finde ich die Kirche sehr schön, so imposant und ein toller Mix aus ganz vielen Stilen, so gar nicht Mainstream. 


Der Markusdom
Der Dogenpalast

 

Seufzerbrücke
 Im Giardini Reali haben wir dann erstmal Brotzeit gemacht, dort war es sehr schön ruhig und idylisch und doch war man dem ganzen Trubel so nah. Nach  unserer kleinen Stärkung gings dann mit dem Vaporetto nach San Giorgio die Maggiore. Das ist eine Mini-Insel keine 5 Minuten vom Markusplatz, ohne Einwohner, nur ein Kloster hat seinen Sitz dort. Die Kloster Kirche hat einen Turm der fast wie eine Kopie zu dem auf dem Markusplatz scheint. Nur ist dort viel weniger los, und viel schönerer Ausblick :)
Uuund für mich als Glockenturm-Angsthase war das schon ne kleine Überwindung, doch ich kann beruhigt sagen das sich das Leuten nur sehr kurz hält und der Ausblick wieder alles gut macht!

Giardini Reali
Die Insel San Giorgio
Der Ausblick vom Kirchturm


Den Nachmittag/Abend haben wir dann Mit einem Eis von da Nico (sehr lecker, liegt direkt am Canale grande in der Nähe der Uni) und einem kleinen Spaziergang durch den hinteren Teil des Studentenviertels Dorsoduro ausklingen lassen :) Zu Abend gegessen haben wir immer zuhause, in unserem kleinen AirBnB Apartment.


Wie die restlichen Tage unseres kleinen Städtetripps verlaufen sind, findet ihr dann in Teil zwei in den kommenden Tagen! :)

Liebe Grüße, 
Michele